Egal ob Menschen, Glücksmomente, Herausforderungen oder Enttäuschungen
- all das macht jedes Foto besonders!
Hier erzähle ich die Stories zu meinen Bildern
Es sollte mein längster und zugleich spektakulärster Urlaub für dieses Jahr werden:
Zwei Wochen ging es (mit dem Hafengeburtstag mittendrin) im Mai nach Hamburg.
Alles fing mit Sonnenschein und den ersten schönen Schiffen an.
Nicht nur die "üblichen" Kreuzfahrer, wie die
MS Finnmarken oder die AIDAperla, sondern auch echte Highlights wie die Queen Anne von Cunard statteten der Hansestadt an der Elbe einen Besuch ab.
Zwischendurch gab es durch die Feiertage auch immer mal ein/zwei Tage "Pause", welche man zum Beispiel vormittags sehr bequem am Elbstrand und nachmittags auf Hafenrundfahrt genießen konnte.
Das Gute war auch, dass man aufgrund der Vielzahl an Schiffen immer mal an anderen Standorten fotografieren konnte, wie zum Beispiel von der Bar des Ginn Hotels aus oder auch vom Baakenhöft in der HafenCity, von wo aus man einen tollen Blick auf die Kreuzfahrtschiffe am Cruise Center gegenüber hat.
Im Gegensatz zu den ruhigen Tagen gab es dann aber auch wieder Tage, welche mit den verschiedensten Schiffen vollgepackt waren.
So zum Beispiel der 4. Mai, ein Montag.
Riesige Containerschiffe, wie die Damietta Express von Hapag-Lloyd (Foto), die MSC Maura, die MSC Thais und die APL Columbus, gaben sich auf der Elbe die Klinke in die Hand.
Der Tag darauf wieder ganz anders:
Grau, bewölkt und nur ein kleines Kreuzfahrtschiff, die Fridtjof Nansen.
Dazu später mehr, denn sie sollte mir noch ein zweites Mal begegnen!
Manchmal passierten dann aber auch ein paar Dinge, die man so gar nicht auf dem Zettel hatte, beziehungsweise die man so noch nicht gesehen hat.
So am 7. Mai zum Beispiel.
Bereits am Vortag hatte sich in Fachkreisen herumgesprochen, dass der Dampfeisbrecher Stettin samt dem Schwimmdock in dem er seit Monaten repariert wird, in ein anderes Dock verholt werden sollte.
Früh morgens gab es dafür auch schon die ersten Anzeichen und ich machte mich auf den Weg zum Stintfang über den Landungsbrücken.
Natürlich ist die Stettin und auch das Schwimmdock im Vergleich zu anderen Schiffen nicht sonderlich groß, aber spektakulär war es allemal - und einzigartig auch!
Der Schleppverband machte sich morgens auf den Weg vom Standort der Norderwerft im Reiherstieg zum Schwimmdock 11 von Blohm & Voss (Lürssen/Rheinmetall).
Nun liegt also ein Eisbrecher mit Schwimmdock im Schwimmdock!
Bis in den Abend ging es spektakulär weiter:
Mittags gab es das große Treffen der Norwegian Star (auslaufend) und der Norwegian Sky (einlaufend) auf der Elbe sowie eine anschließende Hafenrundfahrt.
Abends folgte dann das Auslaufen der Ever Mega, der Matz Maersk und der Fridtjof Nansen, sowie das Einlaufen der Ever Art.
Hierbei gab es dann die nächste Überraschung:
Nicht nur, dass die Fridtjof Nansen von Hurtigruten Expeditions zwei Mal innerhalb von drei Tagen zu Besuch war (Kurzreise nach Helgoland), machte die Ever Mega auch noch durch seltsame Manöver auf sich aufmerksam.
Denn - sie blieb mitten auf der Elbe stehen (Foto).
Doch warum das? Maschinenausfall? Sonstiger Notfall?
Die Erklärung:
Auf der Elbe gibt es die sogenannte Begegnungsbox zwischen Blankenese und Wedel.
Hier ist die Fahrrinne so breit ausgebaggert, dass sich zwei ULCV's (zu deutsch Ultra große Containerschiffe) sicher passieren können.
Doch hierfür hatte die Ever Mega schlicht zu früh abgelegt und blieb deshalb für ca. 20 Minuten mitten auf der Elbe stehen.
Danach fuhr sie auch ohne Schlepper wieder los und begegnete der Ever Art sicher in der Begegnungsbox.
Nachdem die Ever Mega, die Matz Maersk und die Fridtjof Nansen ausgelaufen waren und die
Ever Art mit einem wunderschönen Sonnenuntergang eingelaufen war, ging es mit der Fähre zurück an die Landungsbrücken.
Hier liefen mittlerweile die Proben mit der schwimmenden Bühne für den Hafengeburtstag.
Achso und ein viertes Kreuzfahrtschiff gab es ja auch noch:
Die Mein Schiff 2 von TUI Cruises lag noch in der HafenCity.
Sie hatte wohl bei all dem Schiffsverkehr auf der Elbe den Kürzeren gezogen, denn eigentlich sollte sie laut Cruise Gate Hamburg um 17 Uhr ablegen - nun war es 21 Uhr.
Es folgte der erste Tag des Hafengeburtstags.
Der Freitag Morgen begann so, wie der Donnerstag aufhörte: Schiffe satt!
Einlaufend die AIDAsol (die Mein Schiff 7 hatte ich verschlafen, mein Fehler) und die Cosco Saggitarius, auslaufend die CMA CGM Sorbonne und dann einlaufend noch die
Yang Ming Worth. Diese war auch eines meiner Highlights, denn ich hatte bis Dato noch kein Yang Ming Schiff fahrend fotografiert.
Danach erstmal frühstücken und die Akkus laden bis zur großen Einlaufparade.
Als Standort hatte ich mir hierfür den Anleger an den Musicals gegenüber der Stadt ausgesucht.
Das war auch genau die richtige Entscheidung!
Die Sonne halbwegs im Rücken, freier Blick auf Schiffe, Michel und Elbphilharmonie
- und ohne Menschenmassen!
Insgesamt waren höchstens 15 Personen auf dem Anleger, was das Ganze wirklich sehr entspannt gestaltete.
Am späten Nachmittag habe ich dann auch von hier aus noch das Auslaufen der Mein Schiff 7 mitgenommen. Auch dieses Auslaufen verzögerte sich, denn es gab ja die ersten Programmpunkte auf dem Wasser, sodass die MS7 dann ohne nennenswertes Sonnenlicht gegen 19 Uhr auslaufen konnte.
Tag zwei der großen Party brachte die "üblichen" Higlights mit sich.
Schlepperballett, Rettungsübung, Feuerwerk und einen Schiffsbesuch auf der Neuwerk.
Doch diesmal war für mich alles etwas anders als beim letzten Hafengeburtstag.
Ich hatte mir bereits im Voraus vorgenommen, so viel wie möglich an diesem Wochenende auf eigene Faust zu machen und nicht am Ende wieder ohne Bildmaterial dazustehen.
Hat auch super funktioniert!
Das Schlepperballett gab es dieses Jahr aus nächster Nähe zu sehen und ein spontaner Besuch auf der Neuwerk hat vorher auch noch geklappt.
Nur beim Feuerwerk habe ich mich etwas verkalkuliert.
Der ursprüngliche Plan war, Kamera und Stativ am Stintfang aufzubauen und von dort zu fotografieren.
Großräumige Absperrungen und einfach zu viele Menschen machten mir aber einen Strich durch diese Rechnung, also ging es notgedrungen durch die Massen zum Fischmarkt.
Es war zwar dann der gleiche Standort wie im Vorjahr, aber die Ergebnisse sind wenigstens gelungen.
Und schon brach der letzte Tag des Hafengeburtstags an.
Ich hatte mir kurzfristig nochmal zwei Schiffsbesuche vorgenommen:
Auf der Atair des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie, sowie auf dem norwegischen Dreimaster Staatsrad Lehmkuhl. Hier zeigte sich am Vormittag auch noch die strahlende Sonne, welche beide Schiffe in sehr akzeptables Licht rückte.
Beide Schiffsbesuche waren sehr unterschiedlich - die Atair strotzte vor moderner Technik und es wurde alles ausführlich erklärt, während es auf der Staatsrad Lehmkuhl sehr gemütlich und traditionell (aber top gepflegt) wirkte.
Passend zur Auslaufparade am Nachmittag zog sich der Himmel über Hamburg zu, aber es blieb trocken und somit war der 837. Hafengeburtstag auch wieder beendet.
Die darauffolgenden Tage blieben bedeckt, regnerisch und relativ ruhig - als wollten der Hafen und das Wetter erstmal eine Pause einlegen.
Trotzdem rafft man sich natürlich auf und geht raus.
So entstanden auch mal ein paar schicke "Test-Fotos", wie hier von der OOCL Portugal fotografiert im Eingangsbereich eines Bürogebäudes.
Auch auf das benachbarte Ginn Hotel ging es nochmal für ein paar Bilder, zum Beispiel die einlaufende und drehende Cosco Gemini oder die auslaufende MSC Preziosa.
Mitten in der Woche dann nochmal ein kleines Highlight:
Die Norwegian Sky hatte ihren zweiten Anlauf in meinem zweiwöchigen Urlaub, allerdings auch gleichzeitig den letzten überhaupt in Hamburg für Norwegian Cruise Line.
Sie lag mit einer Übernachtung in der HafenCity und lief dann letztmalig vorbei an der Elbphilhamonie aus Hamburg aus - natürlich ohne Sonne...
Am vorletzten Urlaubstag gab es dann noch das große TUI-Treffen im Hafen.
Die Mein Schiff Relax feierte ihren Erstanlauf zusammen mit der Mein Schiff 2.
Beide Schiffe liefen am frühen Morgen noch vor Sonnenaufgang ein und sollten am Abend gemeinsam die Elbe hinab fahren und auf Reise gehen, begleitet vom Feuerlöschboot Branddirektor Westphal.
Die Schiffe sollten sich am Dockland hintereinander aufreihen und dann gemeinsam losfahren.
Das passierte auch - allerdings waren sie so weit auseinander, dass man sie nicht zusammen ins Bild bekam. Und ich Trottel habe dann noch die Chance ausgeschlagen, mit einem Freund zusammen nach Blankenese und Wedel zu fahren.
Nachdem ich meinen Fehler eingesehen habe, bin ich dann noch spontan auf eine Hafenfähre gesprungen und den beiden Schiffen hinteher gefahren.
Hierbei entstaden dann nochmal richtig coole Bilder und auf der Rückfahrt gab es einen spektakulären Regenbogen über dem Hafen.
Am nächsten Morgen, dem letzten vollen Urlaubstag, wurde ich dann aber mit einem Dreifach-Anlauf der Europa 2, der AIDAsol und der Finnmarken entschädigt - inklusive Sonnenaufgang am Fischmarkt.
Alles in allem waren es zwei absolut tolle Wochen in Hamburg!
... Mit sämtlichen Wetterlagen, schönen Schiffen, tollen Menschen und toller Stimmung!
Der Winter hielt sich auch im Februar 2026 noch recht tapfer.
Minusgrade, Schnee und sogar Eis hatten Hamburg lange im Griff - und das sollte jeder Fotograf einmal mitgemacht haben!
Gleich das erste Februar-Wochenende ging es für mich in die Hansestadt an der Elbe, es sollten mich Kreuzfahrtschiffe, ein paar Containerschiffe und viel Eis erwarten.
Zugegeben war es leider den Großteil recht grau, aber zumindest trocken.
Da sich die AIDAnova am Samstag Abend nicht allzu schön fotografieren ließ,
versuchte ich gleich am nächsten Morgen mein Glück mit der MSC POESIA.
Gegen 6:45 Uhr drehte sie wie gewohnt mit Schlepperassistenz im Drehkreis in der HafenCity und machte am Kreuzfahrtterminal fest. Zum Fotografieren auch bei Dunkelheit eine echt coole Gelegenheit, dem Schiff mal ganz nah zu kommen.
Nach dem Anlegen ging es dann wieder zurück Richtung Landungsbrücken, ein bisschen Fähre fahren.
Dies gestaltet sich bei Eisgang tatsächlich recht spannend, ständig schlagen die dicken Eisschollen gegen den Rumpf und bei den Schiffsführern ist hohe Konzentration gefragt,
das Eis zwischen Schiff und Anlegern fernzuhalten.
Angekommen am Bubendey Ufer wartete eins von wenigen Containerschiffen an diesem Wochenende auf mich:
Die neue CMA CGM VENDOME verließ erstmals den Hamburger Hafen.
Die VENDOME ist 400 Meter lang, 62 Meter breit, hat Platz für 23.104 Standardcontainer und fährt hauptsächlich mit umweltschonendem Flüssiggas (LNG).
Nach dem Auslaufen und einem ausgiebigen Frühstück ging es elbaufwärts zum Fischmarkt, dort lief die BROOKLYN BRIDGE ein.
Das "nur" 266 Meter lange Containerschiff drehte vor dem Altonaer Fischmarkt und machte anschließend am Containerterminal Tollerort (CTT) fest.
Und das war es dann auch schon mit den großen Containerschiffen bei Tageslicht!
Die meisten anderen Frachter liefen an diesem Wochenende nämlich mitten in der Nacht ein oder aus.
Am nächsten Morgen sollte dann auch mein eigentlicher "Haupt-Besuchsgrund" einlaufen:
Die IONA von P&O Cruises.
Beim ersten Blick aus dem Hotelfenster wurde ich leicht überrascht: Schneefall!
Kurz habe ich gezögert, bei dem Wetter und der Dunkelheit überhaupt vor die Tür zu gehen, aber vorteilhafter Weise bringen die meisten Kreuzfahrer bei Dunkelheit wenigstens ihre eigene Beleuchtung mit.
Die IONA passierte dann um 7 Uhr auch erstmals die Landungsbrücken, denn sie sollte zum ersten Mal als größtes Kreuzfahrtschiff der Saison 2026 in der HafenCity festmachen.
Es war schon etwas absolut besonderes und beeindruckendes, ein so großes Kreuzfahrtschiff an einem Montag Morgen bei Schnee in der Luft und Eis auf der Elbe vor den Landungsbrücken zu fotografieren - und etwas anspruchsvoll war es auch!
Nach einem Wendemanöver machte sie dann am neuen Terminal in der HafenCity fest,
wo ich ihr später nochmal einen Besuch abstattete.
Der restliche Vormittag bestand wieder hauptsächlich aus Fähre fahren.
Es ist eben der beste und einfachste Weg, den Hafen zu erkunden, Fotos zu machen und zwischendurch auch auszusteigen, um sich ein paar Sachen genauer anzusehen.
So wie am Museumshafen in Oevelgönne:
Hier lagen nicht nur die Traditionsschiffe im Schnee und Eis, auch die Containerschiffe am Athabaskakai gegenüber und das Treiben im Hafen ließen sich hier gut beobachten.
Am frühen Nachmittag ging es kurz aufs Zimmer, Handy und Kamera laden.
Nebenbei machte ich mir einen Plan für den Abend, denn ich wollte unbedingt die IONA in der HafenCity liegend vom Afrikahöft an der Südseite der Elbe fotografieren.
Doch wie kommt man ohne Auto dort hin?
Nach kurzer Zeit gab die App des Hamburger Verkehrsverbunds die Antwort:
Mit der Fähre 73 von den Landunsgbrücken zum Anleger "Arningstraße" und dann mit dem Bus weiter zur "Afrikastraße".
Dort angekommen waren es dann nochmal gute 15 Minuten zu Fuß zum Ziel.
Pünktlich zur "blauen Stunde" angekommen waren die Bilder der IONA bereits im Kasten, aber dann erwartete mich noch eine Überraschung:
Die GREAT LAGOS von Grimaldi lief ein!
Diese hatte ich tatsächlich vergessen und auch im Vesselfinder übersehen.
Umso schöner war diese ungeplante Begegnung und zum Fotografieren war es sogar noch ein bisschen hell.
Die GREAT LAGOS drehte mit der Hilfe von zwei Schleppern einmal im Drehkreis vor der HafenCity und der IONA um und wurde dann rückwärts zum Liegeplatz am O'Swaldkai gebracht.
Ein schon recht beeindruckendes Schauspiel und man konnte von hier aus alles hautnah beobachten.
Die GREAT LAGOS transportiert hauptsächlich PKW, Lastwagen und auch Eisenbahnen, aber auch Container auf dem "Außendeck".
Nachdem dann auch die GREAT LAGOS abgehakt war, ging es mit dem Bus zurück zum Fähranleger und zurück auf die andere Elbseite.
Hier habe ich dann am Abend noch zufällig meinen Freund "Shipspotter" Andy getroffen.
Wir sind dann kurzfristig noch in die Bar des GINN Hotels mit Dachterrasse am Fischmarkt eingekehrt, natürlich auch um einen guten Standort für das Auslaufen der IONA zu haben.
Diese passierte uns gegen 21:30 Uhr bei einem leichten Dunstschleier über dem Hafen und immer noch reichlich Eis auf der Elbe.
Von hier Oben ein beeindruckendes Bild und zugleich ein toller Abschluss meines ersten Hamburg-Wochenendes im Jahr 2026.
Ein letztes Mal ging es für mich im Jahr 2025 nach Hamburg.
Ausgesucht hatte ich mir dafür die Vorweihnachtszeit vom 10. bis 14. Dezember, wobei der Dezember vom Wetter her auch eine echte Herausforderung sein kann, was sich auch teilweise noch bewahrheiten sollte!
Gleich am ersten Abend ging es spontan mit meinem guten Freund Timo der Reederei Abicht auf Lichterfahrt durch die Speicherstadt und den Hafen. Mit all den Lichtern haben Hafen und Stadt immer einen ganz besonderen Reiz auf mich, auch wenn das Fotografieren von einem fahrenden Schiff aus etwas herausfordernd sein kann.
Auch der zweite Tag brachte Schiffe im Dunkeln mit sich.
Die meisten Schiffsbewegungen (abgesehen von den Kreuzfahrtschiffen) fanden in diesem Zeitraum mitten in der Nacht statt, was mich dazu bewegte mal eine blaue Stunde in Waltershof zu verbringen.
Zusammen mit meinem Kumpel Andy haben wir uns vom Bubendey Ufer aus mit dem Bus auf den Weg Richtung Burchardkai gemacht.
Die blaue Stunde war kurz, aber sie existierte!
Meistens dämmert es zu dieser Jahreszeit nämlich ohne großen Übergang von grau in schwarz.
Am nächsten Morgen beim Aufstehen dann die große Überraschung:
Dichter Nebel lag über dem Hafen!
Also noch in der Dunkelheit schnell die Kamera gepackt und ab ans Wasser.
Bei Nebel herrscht am Hafen eine ganz besondere Stimmung zwischen den Landungsbrücken und dem Bubendey Ufer.
Mit der Fähre ging es die Elbe auf und ab um verschiedene Motive einzufangen.
Am Bubendey Ufer angekommen wurde ich von zwei dicken Pötten begrüßt:
Die EVER FAITH lief (komplett entladen) aus dem Waltershofer Hafen aus, zeitgleich kam die 2024 gebaute HMM AQUAMARINE die Elbe hoch!
Beide Schiffe begegneten sich auf Höhe von Finkenwerder, ein spektakuläres Bild auch bei diesen Verhältnissen.
Die HMM AQUAMARINE drehte wie gewohnt auf der Elbe und wurde rückwärts zum Liegeplatz geschleppt.
Bis zum Abend hatte sich der Nebel auf spektakuläre Weise verzogen (Bilder folgen) und es zog mich zum nächsten Ziel.
Schon länger stand mal ein Abstecher zum Hafenmuseum im Hansahafen auf dem Plan.
Mit der Fähre ging es zur Argentinienbrücke und dann nochmal 20 Minuten zu Fuß.
Vom Afrikahöft aus hatte man auch einen guten Blick zum neuen Kreuzfahrtterminal in der HafenCity und der dort liegenden AMBITION.
Mit Einbruch der Dunkelheit wurde dann auch ein ganz besonderer Weihnachtsbaum angeknipst:
Durch die Masten der PEKING verlief eine riesige Lichterkette in Form eines Tannenbaums, ein absolutes Highlight in der Weihnachtszeit am Hafen!
Mit schönen Bildern im Gepäck ging es dann wieder zurück zum Hotel.
Es folgte der Samstag und er wurde spektakulär!
Nach einem gemeinsamen Mittagessen auf St. Pauli mit der gesamten Crew von "An Bord dabei" ging ein Teil von uns nochmal spontan mit Timo auf Hafenrundfahrt.
Nach der Fahrt durch die Speicherstadt ging es pünktlich zum Sonnenuntergang auf die Elbe!
Dicke Pötte hautnah - vom Waltershofer Hafen mit der HMM AQUAMARINE, MSC CHRISTINA und der MAERSK MC KINNEY MOLLER ging es unter der Köhlbrandbrücke zum CTA und schließlich nach Steinwerder mit der OOCL VALENCIA und natürlich auch der AIDAnova.
Alles leuchtete im schönsten Abendlicht - exakt das richtige Timing!
Das Auslaufen der AIDAnova im Anschluss habe ich natürlich auch noch mitgenommen.
Am nächsten Morgen ging es nochmal früh raus:
In der HafenCity wartete die MSC POESIA auf mich!
Diese geht in der Winter-Saison jeden Sonntag ab Hamburg auf Metropolen Tour in Westeuropa.
Auch die POESIA machte hier im Dunkeln eine gute Figur, obwohl es an diesem Morgen noch recht frisch Draußen war.
Aber auch das änderte sich im Laufe des Vormittags und es kam sogar nochmal ein bisschen die Sonne zum Vorschein.
Mittags ging es dann wieder mit dem Zug nach Hause und somit endete dann der letzte Hamburg-Ausflug im Jahr 2025!
Wenn mich jemand vor ein paar Wochen gefragt hätte, ob ich dieses Jahr nochmal nach Bremerhaven fahre, wäre meine Antwort sicherlich "Nein"
gewesen.
Doch es kam anders:
Kapitän André Scheel vom Hafenschlepper VB HUNTE hat mich eingeladen, von Bord aus ein paar Fotos für Social Media und meinen Blog zu schießen.
Für mich persönlich eine große Ehre, denn wann kommt man schon mal auf einen Schlepper?
Dieser Einladung bin ich gerne gefolgt und kurzfristig ging es nach Bremerhaven.
Der Wetterbericht sagte für die Tage Wolken und auch Nebel voraus.
Aber das war mir egal - eine solche Gelegenheit musste genutzt werden!
André kenne ich schon länger, zuletzt gesehen haben wir uns in Emden vor der Emsüberführung des Kreuzfahrtschiffes ASUKA III.
Herzlich haben Er und seine Crew mich an Bord empfangen und es ging zum ersten Einsatz:
Bei Nebel wollte das Containerschiff APL LE HAVRE vom Containerterminal ablegen und hat für die Drehung unsere Unterstützung angefordert.
Ein schneller Job und auch schon der letzte für den ersten Tag, denn auch in Bremerhaven ändern sich regelmäßig die Ankunfts- und Abfahrtszeiten der Schiffe und
dies kollidiert dann oft mit den gesetzlich vorgegebenen Ruhezeiten für die Schlepper-Besatzung.
Dafür ging es dann am zweiten Tag richtig rund, drei Einsätze standen auf dem Plan.
Los ging es mit der Verholung des Schwergutschiffs TRUSTEE von der Stromkaje (Containerterminal) zu Steelwind Nordenham.
Hierbei hatten wir den Job des Begleitschleppers, haben also nicht am Schiff angespannt.
Perfekt also für freien Zugang zu den Außendecks der HUNTE, denn bei einer gespannten Schleppleine ist dies für alle an Bord untersagt.
Hier ergaben sich verschiedene coole Perspektiven auf den Schleppverband und auch auf die vorbeiziehende Stadt, denn Steelwind Nordenham liegt etwas stromaufwärts
hinter Bremerhaven.
Angekommen am Liegeplatz drückten wir die TRUSTEE dann auch nur noch gegen die Kaimauer, bis die ersten Leinen fest waren und wir mit Dank aus dem Einsatz entlassen
wurden.
Nach einer einstündigen Ruhepause ging es dann wieder zum Containerterminal, genauer gesagt zur MSC TARANTO.
Hier haben wir zum Auslaufen am Heck angespannt und nach einer kurzen Verzögerung bei den Lade-und Löscharbeiten hieß es dann "Leinen los" für die
TARANTO.
Mit vollem Zug auf der Schleppleine bewegte sich der 366 Meter lange Containerriese in Richtung Flussmitte und nach gut 30 Minuten wurde die Leinenverbindung auch
schon wieder gelöst.
Am Abend stand dann auch schon der letzte Einsatz für meinen Besuch an.
Knapp zwei Stunden nach dem Ablegen der MSC TARANTO schob sich der Autotransporter CMA CGM MONZA die Weser hoch.
Mittlerweile war es schon dunkel und es regnete leicht.
Doch genau so einen Einsatz habe ich mir nochmal gewünscht!
Nachdem wir die MONZA in Empfang genommen haben und die Leinenverbindung am Bug hergestellt war ging es in Richtung Kaiserschleuse.
Vor der Einfahrt wurde das Schiff einmal über Steuerbord gedreht, denn es hatte bereits der Ebb-Strom eingesetzt.
Langsam ging es dann vorwärts in die Schleuse und für knappe 30 Minuten wurde es ruhig, denn hier wurde der Höhenunterschied zwischen Weser und Kaiserhafen
ausgeglichen.
Nach dieser Pause ging es behutsam aus der Schleuse, denn an den Seiten der Schleusentore waren nur wenige Meter Spielraum.
Während der Fahrt Richtung Liegeplatz wurde die Leinenverbindung dann gelöst, denn wir wurden achtern (hinten) zum Drücken benötigt.
Am Heck war übrigens unser Schwesterschiff, die VB GEESTE, angespannt um ein Abtreiben der CMA CGM MONZA Richtung Pier zu verhindern und entsprechend zu
bremsen.
Auch hier wurden wir wieder mit Dank entlassen.
André und seine Besatzung haben es sich nicht nehmen lassen, mich mit der HUNTE bis kurz vor mein Hotel zu bringen, welches ganz in der Nähe war.
Somit endete dann auch schon, etwas wehmütig, ein sehr sehr cooler Ausflug nach Bremerhaven.
An dieser Stelle nochmal ein fettes Dankeschön für die Gastfreundschaft, ich komme gerne wieder!!
Das Wochenende vom 12. bis 14. September 2025 steht in Hamburg im Zeichen der Cruise Days.
Viele große Kreuzfahrtschiffe geben sich hier die Klinke in die Hand und fahren gemeinsam mit prachtvollen Feuerwerken und einem blau erleuchteten Hafen die Elbe
abwärts.
Samstag Mittag - die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der Hafen füllt sich langsam aber sicher mit vielen Menschen und Schiffen.
Mittendrin plötzlich: Die Cap San Diego!
Sie macht sich auf zur "großen Hafenrundfahrt".
Passend dazu kam auch die Sonne raus und der weiße Schwan glänzte vor den Landungsbrücken, während zwei Schlepper den Museumsfrachter vor meiner Nase um 180 Grad
drehten.
Nach einer Runde zur Elbphilharmonie und einer Begegnung mit der "Norwegian Dawn" ging es elbabwärts Richtung Blankenese.
Für mich ging es wieder auf die nördliche Elbseite an die Landungsbrücken, denn es hieß:
Frühzeitig gute Plätze für die Parade am Abend sichern.
Je später es wurde, umso mehr Menschen versammelten sich an den Landungsbrücken.
Die Plätze um mich herum in der ersten Reihe der oberen Empore waren schnell besetzt.
Die Stimmung war gut, man kam mit verschiedenen Leuten ins Gespräch und es wollte sich auch niemand gegenseitig im Weg stehen.
Mit Einbruch der Dämmerung kamen dann auch die ersten Teilnehmer der Parade die Elbe hoch und es wurde spannend auf dem Wasser!
Während die Vasco Da Gama von der Überseebrücke ablegte und sich auf den Weg Richtung HafenCity machte, drehte die MSC Preziosa am Fischmarkt und fuhr ebenfalls
rückwärts vor die Elbphilharmonie.
Parallel dazu legte die AIDAperla in Steinwerder ab und machte sich auf den Weg.
Doch diesmal ging es für die AIDA ausnahmsweise nicht an die erste Position in der Parade:
Kurz nach der AIDAperla legte dann die Mein Schiff 4 in Altona ab und ging in Führungsposition.
Nun warteten alle Schiffe und Zuschauer gespannt auf den Beginn der Parade und die ersten Feuerwerke.
Doch es kamen keine Feuerwerke!
Verwirrung machte sich breit, auch bei mir.
Sowohl die Mein Schiff 4 als auch die AIDAperla liefen ohne Feuerwerk aus.
Der Grund? - Gute Frage!
Doch wir ließen uns die Freude nicht nehmen und schließlich kam dann zur MSC Preziosa das erste Feuerwerk.
Alle am Ufer hielten ihr Handy in den Himmel und hatten Tränen in den Augen.
Ich übrigens auch! Denn auch nach all den Jahren Shipspotting ist so eine große Parade mit Feuerwerken immer noch ein absoluter Gänsehaut-Moment!
Der nächste Tag stand dann zunächst ganz im Zeichen der Containerschiffe.
Ich hatte Position am Gorch-Fock-Park in Finkenwerder bezogen, die Bewölkung war wechselhaft.
Doch ich wurde belohnt:
Pünktlich zum ersten Highlight kam die Sonne wieder raus!
Die 2025 in Dienst gestellte MSC Cameroon lief zum ersten Mal in den Hafen ein.
Auffällig hier war nicht etwa die Größe des Schiffs, sondern das hochgezogene Windshield am Bug.
Dieses "Schutzschild" soll Treibstoff sparen und sowohl die ersten Containerlagen am Bug, als auch die vordere Mooring-Station (also da wo sich die Festmacherleinen und Winden befinden) vor Seeschlag schützen.
Gleich dahinter folgte der nächste Riese - Die Cartagena Express, ein Schwesterschiff der Callao Express, welche ich vergangenes Jahr besucht habe.
Danach ging es dann eine Station weiter, zum Rüschpark.
Hier ging es direkt weiter mit der auslaufenden Merete Maersk.
Auch diese präsentierte sich im strahlenden Sonnenschein!
Mittlerweile war es später Nachmittag und es ging zurück Richtung Fischmarkt, denn es standen auch noch zwei Kreuzfahrer auf dem Programm:
Die MSC Preziosa und die Norwegian Dawn.
Geplant hatte ich das Auslaufen der Preziosa am Fischmarkt einzufangen und die Norwegian Dawn an den Landungsbrücken.
Doch es kam alles anders!
Die MSC Preziosa zog rückwärts aus dem Vorhafen (Höhe Containerterminal Tollerort) auf die Elbe - so weit, so normal.
Doch sie lief nicht einfach normal aus, sie fuhr noch einmal die Elbe hoch bis zur Elbphilharmonie!
Dort traf die Preziosa dann auf die Norwegian Dawn und beide liefen gemeinsam aus dem Hafen aus.
Ein wunderschönes Spektakel und ein krönender Abschluss der Hamburg Cruise Days!
Zum ersten Mal seit dem Besuch der Queen Mary 2 im Mai ging es endlich wieder für eine Woche nach Hamburg.
Pünktlich dazu besserten sich glücklicherweise auch die Wetterprognosen, denn in den Tagen und Wochen zuvor hat es fast durchgehend geregnet.
Nach dem Ausdocken der Disney Destiny in Papenburg am 9. bzw 10. August ging es mit der Bahn in die Hansestadt an der Elbe und direkt am Abend der Ankunft wurde ich
mit einem traumhaften Sonnenuntergang an den Landungsbrücken belohnt.
Auch am zweiten Tag ging es buchstäblich heiß her mit Containerschiffen, wie der MAREN MAERSK (Bild oben), oder auch einer entspannten Hafenrundfahrt mit der
LOUISIANA STAR.
Allerdings war es, um ehrlich zu sein, teilweise auch etwas zu warm und auch zu voll.
Parallel zu meinem Urlaub waren in den umliegenden Bundesländern nämlich auch Sommerferien, was die Hotspots am Hafen und auch die Fähren der HADAG gut
füllte.
Generell hielt ich mich in der Woche gerne am Bubendey Ufer auf, hier war es ruhig, schattig und sämtliche Schiffe kamen direkt an mir vorbei.
Aber auch andere Fotospots wie die Terrasse des Docklands oder auch der Rüschpark in Finkenwerder wurde für verschiedene Schiffe und Motive genutzt.
Jeder Standort hat seine ganz eigenen Vorteile:
Mal sieht man die Schiffe "von Oben" zusammen mit dem Hafenpanorama Im Sonnenuntergang, mal hat man die Stadt dekorativ im Hintergrund, oder auch einfach nur sattes
Grün ohne irgendwelche "Störfaktoren".
Zwischenzeitlich habe ich mich auch immer wieder mit befreundeten Fotografen, Fähr- und Barkassen-Kapitänen getroffen.
Am vorletzten Tag folgte dann das eigentliche Highlight bei den Kreuzfahrtschiffen:
Die INDEPENDENCE OF THE SEAS.
In den frühen Morgenstunden erreichte sie zum Sonnenaufgang den Hafen.
Das 339 Meter lange im Jahr 2008 gebaute Kreuzfahrtschiff machte als größtes Schiff der Saison am neuen Cruise Center in der HafenCity fest - also quasi mitten in
der Stadt.
Ich hatte mich zum Einlaufen an der Überseebrücke direkt neben der Cap San Diego positioniert.
Als die INDEPENDENCE dann bereits um kurz nach 6 Uhr um die Kurve kam, war ich dann doch recht beeindruckt, denn hier im engen Fahrwasser der Elbe wirkte das Schiff
wahnsinnig groß.
Dieser Eindruck bestätigte sich dann nochmal, als ich mir den Kreuzfahrer am Terminal aus nächster Nähe ansehen wollte.
Die oberen Aufbauten ragten weit über die umliegenden Gebäude und von der Aussichtsterrasse des Terminals schaute man quasi direkt gegen eine Wand aus
Stahl.
Am frühen Sonntag Morgen ging es dann mit schönen Erinnerungen und einer Speicherkarte voller Bilder wieder nach Hause.
Zum zweiten Mal für diesen Sommer ging es für mich nach Warnemünde an die Ostsee.
Der Wetterbericht für die ersten Tage zeigte sich stürmisch und diesmal war auch die Anreise recht turbulent.
Aus 8 Stunden wurden zum Schluss durch Signal- und Weichenstörungen im Großraum Hamburg satte 12 Stunden mit einer zwischenzeitlichen Strandung am Hamburger
Hauptbahnhof.
Unser ICE inklusive Zugpersonal hat schlicht aufgegeben und wir durften uns dann knappe 2 Stunden später in einen sehr vollen und warmen Regionalexpress
quetschen.
Das macht doch Bock auf Urlaub!
Erschöpft angekommen ging es quasi direkt ins Bett.
Der nächste Tag startete mit ordentlich Wind aus Nord-Ost, das Wasser peitschte über die Molenköpfe der Hafeneinfahrt.
Neben den Fährschiffen von und nach Skandinavien und einigen Kreuzfahrtschiffen zeigten sich in dieser Woche auch ein paar Tanker und Spezialschiffe auf der
Warnow.
Die Wetterbedingungen machten jede Schiffsbewegung zu einem spannenden Manöver, welches fotografisch festgehalten werden wollte.
Auch die Kreuzfahrtschiffe bekamen beim An- und Ablegen in den ersten Tagen Unterstützung der lokalen Hafenschlepper, denn so ein Hochhaus auf dem Wasser hat eine
recht große Windangriffsfläche.
Der dritte Abend zeigte sich als einziger in dieser Woche mit Aussicht auf einen adäquaten Sonnenuntergang.
Nach dem Auslaufen der AIDAmar ging es Richtung Strand, denn ich hatte schon ewig keinen Sonnenuntergang mehr am Strand fotografiert.
Mit genug Zeit im Gepäck konnte ich mich an verschiedenen Motiven versuchen.
Der Leuchtturm, das markante Hotel Neptun und auch die ein- und auslaufenden Fährschiffe strahlten im schönsten Abendlicht, bevor die Sonne dann kurz vor Schluss
hinter den Wolken am Horizont verschwand.
Am vorletzten Tag lagen dann wieder zwei Kreuzfahrer zusammen an den Passagierterminals:
Die MSC POESIA und mein heimliches Highlight - Die CELEBRITY ECLIPSE.
Beim Einlaufen zeigte sich das Wetter grau und nass, nicht unbedingt würdig für ein Schiff, welches seit Jahren mal wieder für einen einzigen Anlauf in Warnemünde
zu Gast ist.
Und dann auch noch zum ersten Mal im neuen blauen Anstrich!
Am Abend ging es nach dem Koffer packen früh ins Bett, denn der Zug nach Hause fuhr am nächsten Morgen bereits gegen 5 Uhr.
Doch gegen 22 Uhr dachte ich mir:
"Draußen ist es trocken, kein Wind, wenig bewölkt und es liegt ein großes Schiff am Terminal - geh doch nochmal raus."
Und es hat sich sichtlich gelohnt!
Wäre ich liegen geblieben, hätte es die Bilder der CELEBRITY ECLIPSE zur blauen Stunde nie gegeben.
Der Morgen des 14. Mai 2025.
Eigentlich sollte ich zu diesem Zeitpunkt in Warnemünde sein
- eigentlich!
Bereits am Vortag hatte ich mit spätvormittags auf den Weg von Warnemünde nach Hamburg gemacht, denn mich erwartete ein besonderer Gast:
Die Queen Mary 2!
Pünktlich zum Sonnenaufgang erschien der majestätische Oceanliner hinter dem Kreuzfahrtterminal Altona auf der Elbe und fuhr langsam Richtung
Steinwerder.
Sollte die Queen diesmal drehen?
Diese Frage habe ich mir bereits im Voraus von Nils, dem Kapitän der Stettin, beantworten lassen.
Und ja, Sie drehte!
Das letzte Mal hatte ich dabei Pech und sie fuhr Vorwärts in Richtung Terminal, umso mehr freute ich mich über die Drehung.
Somit konnte ich dieses Highlight erstmal erfolgreich abhaken!
Doch mich erwartete noch ein zweites Schiff von meiner Wunschliste, denn auch diesen Kreuzfahrer hatte ich noch nicht "perfekt" in meiner Sammlung.
Kurz hinter der QUEEN MARY 2 hatte sich auch die HANSEATIC SPIRIT in den Verkehr auf der Elbe eingereiht.
Die HANSEATIC SPIRIT ist eins von drei Expeditionsschiffen von Hapag-Lloyd Cruises und seit 2021 für die Reederei im Einsatz.
Hierfür hatte ich meinen Standort zum Dockland verlegt, von dessen Fähranleger aus man das Schiff gegen 5:45 Uhr am Horizont entdecken konnte.
Unten auf dem Anleger wirkte das Schiff dann auch etwas imposanter, denn hier war ich dichter an der Wasserlinie.
Auch die SPIRIT drehte sich auf der Elbe einmal um 180 Grad, um mit Steuerbord am Terminal Altona festmachen zu können.
Aufgrund der frühen Uhrzeit herrschte auch auf der Dachterrasse noch kein zu grelles Gegenlicht, was schöne Bilder ermöglichte.
Mit ihren nur 139 Metern Länge nahm die SPIRIT auch nicht das komplette Sichtfeld ein.
Bei größeren Schiffen braucht man da teilweise schon ein gutes Weitwinkel-Objektiv!
Die Terrasse vom Cruise Center Altona ist im Regelfall übrigens das ganze Jahr über durchgehend geöffnet.
Beachtet bitte trotzdem die Hausordnung, denn ein so toller Fotospot sollte uns noch so lange wie möglich erhalten bleiben!
Nach dem Hafengeburtstag in Hamburg hieß es erstmal: Entspannen!
Dafür eignet sich Warnemünde an der Ostsee eigentlich sehr gut.
Für drei Nächte hatte ich mich hier in einem schönen Hotel einquartiert, wobei es zwischendurch auch nochmal für ein ganz besonderes Schiff nach Hamburg
ging.
Darüber wird es aber nochmal einen separaten Blog geben!
In Warnemünde erwarteten mich vier besondere Schiffe, zwei davon blieben sogar bis in die Dunkelheit.
Den Anfang machten die VIKING VELA und die EMERALD PRINCESS.
Beide fehlten mir bislang im Archiv, wobei die VIKING VELA auch erst Ende 2024 in Dienst gestellt wurde und an diesem Tag zum ersten Mal überhaupt in Warnemünde
festmachte.
Die VELA verließ das Ostseebad bei einem traumhaften Sonnenuntergang, während die EMERALD PRINCESS bis 22 Uhr am Liegeplatz blieb und man das Schiff während einer
schönen blauen Stunde fotografieren konnte.
Am nächsten Morgen erschien mein persönlicher Star am blauen Horizont:
Die NORDSTJERNEN!
1956 auf der Hamburger Blohm & Voss Werft gebaut war sie bis 2012 für Hurtigruten unterwegs und somit auch das Schiff mit der längsten Einsatzzeit auf der
Postschiff-Route.
Mittlerweile fährt die NORDSTJERNEN für die Vestland Rederi und steht unter Denkmalschutz, es werden sogar Frachtschiffreisen mit ihr angeboten.
An diesem Morgen wurde das Schiff bei bestem Wetter während des Einlaufens von einem Rostocker Feuerlöschboot mit Wasserbogen in den Hafen begleitet.
Nach dem traumhaften Einlaufen und einem ausgedehnten Frühstück ging es dann auf Stippvisite nach Hamburg.
Nach diesem Ausflug an die Elbe und einer Übernachtung bei einem guten Freund (Danke dafür nochmal an dieser Stelle!) ging es zurück an die
Ostsee.
Das letzte Schiff für insgesamt anderthalb Wochen stand auf dem Programm:
Die ROTTERDAM der Holland America Line!
Es war an diesem Abend überraschend windig und es zogen leichte Schleierwolken am Himmel entlang.
Nicht die idealsten Bedingungen für Langzeitbelichtungen zur blauen Stunde.
Doch es hat funktioniert und es sind ein paar coole Bilder entstanden!
Die Abfahrt der ROTTERDAM verzögerte sich währenddessen um gute 45 Minuten, was mich durch den recht frischen Wind wieder ins Hotel führte.
Vom geöffneten Zimmerfenster aus konnte ich das Auslaufen dann noch entspannt verfolgen und am nächsten Morgen ging es wieder nach Hause.
Das größte Hafenfest der Welt:
Der Hamburger Hafengeburtstag!
Es ist das Highlight für Schiffsbegeisterte aus ganz Deutschland und Europa.
An drei Tagen feiert der Hamburger Hafen mit Schiffsparaden, Kreuzfahrtschiffen, Feuerwerk und einem bunten Rahmenprogramm seinen Geburtstag.
Für dieses Jahr war endlich mal wieder bestes Wetter angekündigt und es standen einige Highlights auf dem Plan.
Nicht nur das eigentliche Hafenfest, auch einige schöne Kreuzfahrtschiffe gaben sich in dieser ersten Mai-Woche die Klinke in die Hand.
Für den 9. Mai hatte sich ein besonderer Gast angekündigt:
Die QUEEN ANNE von Cunard.
Das neueste Schiff der britischen Traditionsreederei hätte sich kein besseres Wetter aussuchen können!
Früh morgens hatte ich mich auf den Weg zum Museumshafen Oevelgönne gemacht, einfach auch um mal einen anderen Fotospot zu wählen.
Die Sonne schien gerade so über die Bäume, als die QUEEN ANNE um die Kurve kam. Hier entstanden dann schon die ersten schönen Bilder.
Doch es wurde noch besser:
Pünktlich kam eine Hafenfähre an den Anleger und ich konnte damit die QUEEN ANNE bis zum Fischmarkt verfolgen und überholen.
Mittags ging es dann aufs Wasser.
Mit der Louisiana Star von Abicht fuhr ich mit einem guten Freund zusammen mitten durch die Einlaufparade.
Ein wahnsinnig schönes Erlebnis!
Umringt von großen und kleinen Schiffen ging es zwei Stunden lang die Elbe auf und ab.
Kapitän Kai Schreiber hat hier zusammen mit seiner Frau richtig abgeliefert, wobei es für ihn alles andere als leicht ist, unfallfrei durch diese Menge an Schiffen
zu navigieren.
Aber mit gegenseitiger Rücksichtnahme und einem wachsamen Auge verlief hier alles reibungslos.
Den Abend ging es zum Auslaufen der QUEEN ANNE kurzfristig auf die Terrasse des GINN Hotels direkt am Hafen und später auf einen Snack und ein paar Getränke an den
Museumshafen Oevelgönne.
Der Samstag verlief auch zunächst ohne große Pannen.
Zusammen mit meinem Foto-Freund Andy ging es auf Schiffsbesichtigungen.
An der Überseebrücke lagen der Tender DONAU und das Hohlstablenkboot PEGNITZ der Marine, sowie das Fischereischutzboot MEERKATZE der Küstenwache.
Wann hat man schon mal die Gelegenheit auf solche Schiffe zu kommen?
Also:
Kamera raus und die Gangway hoch!
Es war wirklich interessant, diese Schiffe mal von Innen zu sehen.
Man konnte sich so ziemlich alle Bereiche von der Brücke bis zum Maschinenraum in Ruhe ansehen und die Besatzung hat alles detailliert erklärt.
Doch dann kam der Nachmittag.
Das Schlepperballett stand auf dem Programm und unsere kleine Fotografengruppe machte sich auf den Weg zu den Landungsbrücken. Es war bereits recht voll auf den
Pontons und wir versuchten noch, für einen besseren Blick auf die obere Etage zu kommen.
Doch dann - Sperrung!
Die Landungsbrücken wurden hermetisch abgeriegelt und wir waren auf einer der Zugangsbrücken mehr oder weniger gefangen.
Plötzlich wurde unsere Sicht dann zusätzlich noch von der "Alexander von Humboldt II" komplett versperrt.
Als einziger aus der Gruppe habe ich noch irgendwie versucht, auf die Hügel oberhalb der Landungsbrücken zu klettern, doch auch hier war kein Durchkommen
mehr.
Also: nix mit Schlepperballett!
Am Abend fand dann noch das große Feuerwerk statt.
Abseits der Menschenmassen an den Landungsbrücken ging es für mich in Richtung Fischmarkt.
Hier ging es überraschenderweise recht ruhig zu und am Wasser war genug Platz für alle.
Hier machte mir dann aber der Fokus meiner Kamera einen Strich durch die Rechnung.
Die meisten Bilder vom Feuerwerk wurden leider etwas unscharf.
Von diesem Ärger erholt ging es dann am Sonntag Mittag auf die Südseite der Elbe zum vorletzten großen Programmpunkt,
der Joint Venture Rettungsübung.
Hier zeigten die gebündelten Kräfte von Feuerwehr, Polizei und Marine ihr ganzes Können und demonstrierten eine Rettungsaktion auf dem Wasser mit Löschbooten und
Hubschraubern.
Ein wirklich spektakuläres Ereignis und vom südlichen Ausgang des alten Elbtunnels bot die Hamburger Skyline eine tolle Kulisse bei strahlendem
Sonnenschein.
Der letzte Akt war dann die große Auslaufparade.
Positioniert hatte ich mich dafür am Gorch-Fock-Park in Finkenwerder, welcher diesmal bis zum letzten Meter mit Schaulustigen gefüllt war.
Angeführt von der "Branddirektor Westphal" mit ihren Wasserfontänen ging es für hunderte Schiffe in der Abendsonne elbabwärts.
Damit wurde der Hamburger Hafengeburtstag dann offiziell beendet.
Fassen wir zusammen:
Alles in allem war es, bis auf etwas Pech und ein paar Pannen ein wirklich schöner Hafengeburtstag.
Das Wetter war super und ich habe drei Tage mit vielen guten Freunden zusammen verbringen können.
2026 werde ich dann nochmal mein Glück versuchen!
Hamburg an einem schönen Frühlings-Samstag.
Bereits früh morgens ging es am 26. April 2025 zum Hafen.
Ich war auf den Geburtstag einer guten Freundin eingeladen und wir verbrachten den Vormittag bei einem gemeinsamen Frühstück zusammen.
Den Abend zuvor hatte ich mir bereits in den Segellisten ein paar Schiffbewegungen für den Nachmittag angeschaut, wobei sich noch herausstellen sollte, dass es
sogar noch etwas besser werden würde als geplant.
Nach dem Frühstück ging es raus zum Gorch-Fock-Park in Finkenwerder - Ein wirklich schöner Ort zum Schiffe fotografieren!
Den Anfang der ungeplanten Schiffe machte die OAKLAND EXPRESS (Bild oben).
Früher unter dem Namen THALASSA DOXA bekannt, fährt sie mittlerweile im Charter für Hapag-Lloyd.
Und ja, die OAKLAND habe ich scheinbar in der Segelliste übersehen.
Nun zu den geplanten Schiffsbewegungen:
Samstags ist bekannterweise AIDA-Time in Hamburg.
Auch an diesem Samstag waren zwei Kreuzfahrer zu Gast
- Die AIDAperla und die AIDAsol.
Beide Schiffe verließen pünktlich um 17 Uhr den Hafen.
Als die AIDAperla die noch am Terminal liegende AIDAsol passierte, hörte man in der Ferne auch das obligatorische Horn-Battle.
Die AIDAsol musste nach der Vorbeifahrt der Perla noch einmal um 180 Grad gewendet werden, so konnte man dann auch beide Schiffe zusammen ins Bild bekommen.
Zwischen den beiden AIDAs sah man immer mal ein paar Hafenschlepper Richtung Waltershof fahren.
Und siehe da:
Sie wollten zur ONE TRIUMPH.
Ja, auch die ONE hatte ich in der Segelliste übersehen.
Aber umso schöner, dieses Highlight noch zu bekommen!
Allerdings wollte ich dafür gerne noch den Standort wechseln, auch um den besseren Sonnenstand zu nutzen.
Also auf zum benachbarten Rüschpark!
Nach gut 30 Minuten Fußweg hatte ich diesen dann auch erreicht, gerade rechtzeitig für die ONE TRIUMPH.
Nachdem der pinke Riese an mir vorbeigefahren war, ging es dann mit der Fähre über die Elbe Richtung Elbstrand - zum letzten Großschiff des Tages.
Auch hier hatte sich die Abfahrtszeit zu meinen Gunsten nach Vorne verschoben!
Eigentlich sollte die CMA CGM MONTMARTRE gegen 22 Uhr aus Hamburg auslaufen, nun war sie aber für 19:30 Uhr geplant.
Spannend machten es die mittlerweile am Himmel aufgezogenen Schleier-Wolken.
Die Elbe und der Hafen lagen plötzlich komplett im Schatten, als sich die MONTMARTRE in Bewegung setzte.
Doch als sie von Waltershof kommend ins Hauptfahrwasser einbog, strahlte wieder die Sonne am Himmel.
Ich war übrigens auch vom Standort etwas überrascht!
Scheinbar hatte man an der Elbe gegenüber der Lotsenstation ein paar Bäume abgeholzt, was an dieser schönen Stelle den Blick aufs Wasser freigab.
Im schönsten Abendlicht machte sich die MONTMARTRE dann auf den Weg Richtung Nordsee und es entstanden echt schicke Fotos.
Zum ersten Mal konnte ich ein Schiff dieser Klasse von CMA CGM bei besten Bedingungen fotografieren!
Nach diesem erfolgreichen Samstag ging es dann gegen 22 Uhr wieder ins Hotel und schon am nächsten Morgen zurück nach Hause.
Heavy Traffic am Bubendey Ufer.
Für den Nachmittag des 31. März 2025 hatten sich einige Containerschiff-Bewegungen angekündigt.
Zuerst verließ die 270 Meter lange MSC TAKORADI VIII ihren Liegeplatz am Athabaskakai gegenüber des Museumshafens.
Glücklicherweise drehte das Schiff über Steuerbord, sodass man auch schöne Frontal-Aufnahmen machen konnte.
Gleich im Anschluss ging es los mit den beiden angekündigten Verholungen!
Rückwärts kam die NYK DIANA aus dem Parkhafen.
Sie verholte vom Terminal Burchardkai zum Terminal Tollerort.
Aber auch das eigentliche Highlight setzte sich parallel in Bewegung:
Die ONE INTELLIGENCE.
Der pinke Riese hatte ebenfalls nur eine kurze Reise vor sich, denn es ging lediglich vom Terminal Tollerort zum Terminal Burchardkai.
Das so ein 398 Meter langes Großschiff innerhalb des Hamburger Hafens das Terminal wechselt ist immer noch ein seltenes Ereignis.
Langsam kam das Schiff immer dichter auf uns zu, stoppte vor dem Elbstrand auf und drehte über das Heck in die schmale Einfahrt zum Parkhafen ein.
Nach der Verholung der ONE INTELLIGENCE war dann auch erstmal Feierabend - dachte ich!
Es ging mit der Fähre rüber zum Museumshafen Oevelgönne und mich erwartete ein echt toller Sonnenuntergang.
Es herrschte auch immer noch reichlich Verkehr auf der Elbe!
Hafenfähren, Segelschiffe und Schlepper setzten sich im schönsten Abendlicht in Szene und fuhren in den Sonnenuntergang.
Auch ich bin irgendwann nochmal auf die nächste Fähre gesprungen und eine Runde durch den Hafen gefahren.
Alle Fotos findet ihr wie immer in der Bildergalerie!
Zum ersten Mal auf einem Containerschiff!
Wie bereits im letzten Blog erwähnt blieb es nicht bei dieser einen Begegnung mit der CALLAO EXPRESS am Bubendey Ufer:
Am Tag danach ging es auf Einladung von Thorben an Bord!
Zusammen mit meinem Foto-Freund Andy ging es Richtung Schiff.
Mit S-Bahn und Bus fuhren wir zum Containerterminal Altenwerder.
An der Anmeldung ging es durch einen kurzen Sicherheits-Check und dann mit dem Shuttle zum Schiff.
Schon die ersten Eindrücke waren beeindruckend, denn wann fährt man schon mal als einfacher Fotograf über ein riesiges Containerterminal...
Am Schiff angekommen ging es dann über eine steile Gangway nach Oben.
Thorben nahm uns in Empfang und führte uns direkt auf die Brücke.
Überall Monitore, Knöpfe und Schalter, denn von der Kommandobrücke aus wird das komplette Schiff gesteuert und überwacht.
Mit 333 Metern Länge, 48 Metern Breite und einer Kapazität von 11.623 Standardcontainern ist die Callao zwar nicht mehr das größte Containerschiff, aber
dadurch trotzdem nicht weniger beeindruckend.
Von der Brücke aus ging es dann unter Deck.
Hier erwartete uns nicht nur (überraschenderweise) ein Basketballplatz, sondern natürlich auch die Hauptmaschine, die Hilfsdiesel und auch der
Maschinenkontrollraum.
Die riesige Hauptmaschine schafft in der Spitze mit 40.264 kW bis zu 21 Knoten Geschwindigkeit.
Vom Maschinenraum aus ging es dann wieder in die Aufbauten mit den Unterkünften und Aufenthaltsräumen der Besatzung.
Die Wege sind lang und man ist froh, wenn der Aufzug funktioniert.
Thorben hat alles super erklärt und uns viele interessante Sachen gezeigt - an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön!
Zusammen mit ihm ging es dann nach grob zweieinhalb Stunden von Bord.
ENDLICH WIEDER HAMBURG!
Am Wochenende vom 29. März bis zum 1. April 2025 ging es zum ersten Mal dieses Jahr in die Hansestadt an der Elbe.
Einige Highlights hatten sich angekündigt und auch der Wetterbericht gab eine gute Prognose.
Bereits am Samstag Abend herrschte reichlich Verkehr im Hafen, die Sonne schien und auch der Wind war recht kräftig.
Gegen 17:30 Uhr bog die AIDAnova aus Steinwerder kommend in die Elbe ein und begegnete mir am Bubendey Ufer. Alles passte - endlich konnte ich die Nova bei
perfekten Bedingungen in Hamburg vor die Linse kriegen.
Doch dabei sollte es nicht bleiben...
Wie zuvor bereits erwähnt herrschte an diesem Abend reichlich Schiffsverkehr auf dem Wasser.
Kreuzfahrtschiffe, Fähren und Containerschiffe gaben sich bei bestem Licht die Klinke in die Hand.
Zwischendurch bin ich dann zum Sonnenuntergang mal mit der Fähre zum Museumshafen Oevelgönne gefahren, auch um mich kurz etwas aufzuwärmen.
Das eigentliche Highlight kam dann gegen 19 Uhr:
Die CALLAO EXPRESS von Hapag-Lloyd.
Und warum Highlight?
An Bord war Schiffsmechaniker-Azubi Thorben.
Thorben kenne ich seit ein paar Jahren von Instagram, Er liefert klasse Eindrücke aus seiner Ausbildung und seiner Zeit an Bord von verschiedenen Schiffen.
Im letzten Licht kam die CALLAO EXPRESS dann am Bubendey Ufer vorbei.
Doch bei dieser Begegnung sollte es nicht bleiben...
Für den 2. März 2025 hatte sich die Emspassage der "ASUKA III" angekündigt.
Die Überführung des neuen Kreuzfahrtschiffes von der Meyer Werft in Papenburg nach Eemshaven (NL) an der Nordsee sollte am frühen Sonntagmorgen starten, so hatte
ich den Samstag Nachmittag noch etwas Freizeit.
In Emden lagen bereits die beiden Schlepper "VB HUNTE" und "VB EMOE", welche dem Kreuzfahrtschiff bei der engen Passage assistieren sollten.
Mit dem Kapitän der "HUNTE" war ich schon etwas länger locker in Kontakt, also habe ich mich kurz gemeldet, dass ich gerade in Emden unweit des Schleppers
bin.
Spontan hat mich Kapitän Andre dann zusammen mit zwei Freunden eingeladen, ihm und seiner Crew einen Besuch abzustatten.
Mit der Kamera bewaffnet ging es dann einmal über den Schlepper.
Von der Brücke bis runter in den Maschinenraum hat uns Andre alles ausführlich gezeigt und erklärt.
Wir waren voll begeistert und sind es immer noch!
Die "VB HUNTE" ist mit Baujahr 2010 schon etwas "betagter", aber dadurch nicht weniger beeindruckend.
Insgesamt drei Propellergondeln können den Schlepper in so ziemlich alle Richtungen bewegen und mit 82 Tonnen Pfahlzug bringt er einiges an Zugkraft auf den
Schleppdraht.
Genau auf diese Eigenschaften besteht die Meyer Werft auch mittlerweile bei den Emsüberführungen der Kreuzfahrtschiffe.
Nicht nur von Außen wirken die großen Schlepper echt riesig, auch von Innen bietet sich einiges an Platz.
Die Brücke ist geräumig für alle Steuerelemente, der Maschinenraum ist vollgestopft mit Motoren, Pumpen, Leitungen und Technik und auch die Aufenthaltsräume und
Kammern für die Besatzung sind ausreichend groß.
Ein fettes Dankeschön an dieser Stelle nochmal an Kapitän Andre und seine Crew!!
Am nächsten Morgen in aller Frühe startete dann die Emsüberführung.
Zunächst herrschte zwischen Papenburg und Weener noch dichter Nebel.
Anstatt der von der Werft angegebenen Startzeit von 5 Uhr ging es bereits gute 30-45 Minuten früher los.
Dieser vorzeitige Start zog sich dann natürlich auch durch die komplette Überführung.
Auch zu dieser frühen Stunde hatte die Besatzung rund um Werftkapitän Wolfgang Thos scheinbar viel Spaß daran, das Nebelhorn kräftig zu "testen".
In Weener kamen dann langsam die ersten Sonnenstrahlen durch den Nebel.
Kurz vor 8 Uhr erreichte die "ASUKA III" dann die Baustelle der mittlerweile fast fertigen neuen Friesenbrücke.
Hier war es dann am Deich auch schon etwas voller und viele begeisterte Schaulustige haben Fotos und Videos vom neuen Schiff gemacht.
Nach dem Stopp an der Friesenbrücke ging es dann erstmal in Weener zum nächstgelegenen Bäcker, der erste Hunger klopfte an.
Weiter ging es dann in Leer.
Bei bestem Sonnenschein und ohne Nebel passierte das Schiff die Jann-Berghaus Brücke und wenig später auch den Emstunnel.
An der Jann-Berghaus Brücke ist das Polizeiaufgebot immer sehr stark, denn oft sind hier auch Protestgruppen vertreten und auch Drohnenflüge werden hier verstärkt
kontrolliert.
Die Stimmung an den Deichen und auch an Bord war fröhlich und ausgelassen, denn es war bereits ein kleiner Teil der Reederei-Besatzung auf dem Schiff und es wurde
kräftig gewunken und gejubelt.
In der vorletzten Kurve vor dem Emssperrwerk (etwas hinter Leer) entstanden dann für uns auch die letzten Fotos und mein Foto-Kollege und ich traten zufrieden die
Heimreise an.
Der Schleppverband mit der "ASUKA III" passierte dann pünktlich um 14 Uhr das Emssperrwerk bei Gandersum, wurde vor Emden einmal gedreht und dann ging es zu einer
ersten Einstellungsfahrt raus auf die Nordsee.
Am nächsten Abend machte das Schiff dann im niederländischen Eemshaven fest.
7. Dezember 2024 - mein letzter Samstagmorgen im Jahr 2024 in Hamburg.
Zunächst ging es mit der Hafenfähre zum Cruise Center Altona und ich passierte die ARTANIA während der Drehung vor dem Containerterminal Tollerort.
Zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich bereits eine leicht rötliche Färbung im Himmel ab, welche von Minute zu Minute stärker wurde während die ARTANIA dann langsam
dichter ans Terminal kam.
Hier entstanden dann schon die ersten tollen Bilder an diesem schönen Morgen.
Doch es sollte noch spektakulärer werden!
Mit der Fähre ging es dann wieder zurück zu den Landungsbrücken.
Hier konnte ich mich bei diesem wunderschönen Himmel dann fototechnisch richtig austoben!
Mittlerweile war es 8:30 Uhr, aber nur vereinzelt traf man auf Menschen und auch auf dem Wasser war es noch recht ruhig - ein typischer Samstagmorgen im Winter in
Hamburg.
Meistens ist es wettertechnisch zu dieser Jahreszeit recht unbeständig und der schöne Sonnenaufgang hielt auch nicht mehr lange an.
Ich hielt mich noch ein bisschen an der Jan Fedder Promenade zwischen den Landungsbrücken und der Elbphilharmonie auf.
Immer noch recht menschenleer konnte ich mich hier ganz in Ruhe auf bekannte Fotomotive wie die Rickmer Rickmers, die Cap San Diego, den Halunder Jet und die
Elbphilharmonie konzentrieren.
Der Himmel "brannte" noch für eine kurze Zeit, bevor langsam die ersten Wolken vor die Sonne zogen, welche sich auch für den Rest des Tages nicht mehr
zeigte.
Am 28. September 2024 waren ein Foto-Freund und ich in Wilhelmshaven, um die Hauptregatta des Wilhelmshaven Sailing Cup 2024 zu begleiten.
Für Peter Dreischhoff und mich ging es auf die GULDEN LEEUW - also mittendrin in der Regatta!
Die GULDEN LEEUW war auch das größte Teilnehmerschiff mit einer allzeit freundlichen Besatzung.
Gegen 11 Uhr verließen wir die Schleuse zur Hafeneinfahrt.
Apropos Schleuse:
Als alle Schiffe vor der Fahrt auf die Jade in der Schleuse fest waren, fing es kräftig an zu regnen...sowohl beim Auslaufen als auch später wieder beim
Einlaufen.
Am Tag zuvor wurde die Schüler- und Studentenregatta bereits wegen zu starkem Wind abgesagt und auch für die Hauptregatta waren die Windverhältnisse hart an der Grenze, was sich im Verlauf der nächsten Stunden auch zeigte.
Es war ungemütlich an Deck - zeitgleich für mich aber auch sehr spannend!
Ich hatte mich ja im Voraus schon mit dem Wetter beschäftigt und mir die passenden Klamotten eingepackt, denn das Wasser kam nicht nur von unten, sondern zeitweise
auch kräftig von oben.
Kurz vor dem Ziel wurde unsere Führungsposition dann dem Wind zum Verhängnis und wir wurden überholt.
Die Rückfahrt gestaltete sich dann deutlich entspannter.
Wir hatten das Ziel der Regatta gegen 13 Uhr erreicht und sollten erst um 17 Uhr wieder im Hafen einlaufen.
Genug Zeit also für Essen, Trinken und nette Gespräche mit Gästen & Crew!
Die Verpflegung an Bord war wirklich klasse und es gab auch noch einige schöne Fotomotive.
Vorbei am Jade Weser Port ging es durch die Schleuse (natürlich mit Regenschauer) zurück in den Hafen.
Dort warteten am Ufer tausende Besucher, welche uns jubelnd und winkend in Empfang nahmen.
Mit voller Fahrt in den Sonnenuntergang!
So oder so ähnlich war das Motto des Abends am 7. September 2024, als es in Hamburg auf große Hafenrundfahrt ging.
Im schönsten Abendlicht starteten wir die zweistündige Fahrt auf der Elbe, vorbei an den Landungsbrücken, an den Containerterminals Burchardkai und Eurogate, der
Köhlbrandbrücke, dem Cruise Center Steinwerder und wieder zurück Richtung Speicherstadt und Elbphilharmonie
Hierbei hatten wir wirklich gutes Timing, der Sonnenuntergang zeigte sich von seiner schönsten Seite.
Es ging ganz nah ran an die riesigen Schiffe und die Stimmung auf der Barkasse war großartig!
Im Hafen war an diesem Spätsommer-Abend auch gut was los:
Mehrere große Containerschiffe lagen an den Terminals und auch zwei Kreuzfahrtschiffe waren zu Gast:
Die AIDAprima und die AIDAluna.
AIDAprima machte sich mit etwas Verspätung auf den Weg und lief aus dem Hafen aus, worauf wir selbstverständlich noch gewartet haben.
Mit einem ordentlichen Horn-Battle ging es an der AIDAluna vorbei und wir machten uns wieder auf den Rückweg.
Wir alle kennen die beliebten Fotospots zum Sonnenaufgang in Hamburg.
Die meisten davon findet man irgendwo am Hafen, denn hier kann man Großstadtflair und Industrieromantik wunderbar gleichzeitig ins Bild bekommen.
Am Samstag, den 7. September 2024 ging morgens früh aus dem Bett, denn ich hatte schon länger auf dem Plan mal wieder einen anständigen Sonnenaufgang zu
fotografieren.
Als Standort hatte ich mich für die Aussichtsplattform am alten Elbtunnel gegenüber der Landungsbrücken entschieden.
Bei meiner Ankunft war ich erstmal überrascht:
Ich hatte den kompletten Standort für mich alleine!
Die Sonne kam nach kurzer Zeit langsam hinter dem Stadtpanorama mit Cap San Diego, Elbphilharmonie und verschiedenen Kirchen hervor.
Hier konnte ich mich richtig austoben!
Man muss sich allerdings beeilen wenn man in kurzer Zeit möglichst viele Motive einfangen will, denn irgendwann steht die Sonne zu hoch und blendet zu
viel!
Da allerdings an diesem Samstag Morgen noch kein großartiger Schiffsverkehr querab der aufsteigenden Sonne herrschte, war hier dann auch innerhalb von ca. 30
Minuten der Fotospot "abgearbeitet".
Durch den alten Elbtunnel ging es zurück an die Landungsbrücken, es war Zeit für einen ersten Kaffee!
Vorbei am Fischmarkt und dem Dockland ging es elbabwärts Richtung Schlepperbrücke, Museumshafen und Elbstrand.
Die Aufenthalte an den Anlegern sind meistens kurz, denn es gilt den Fahrplan einzuhalten.
An warmen Sommernachmittagen kann das Ein- und Aussteigen auch schon mal länger dauern, denn dann benutzen viele Touristen und Einheimische die Fähren als günstiges
Verkehrsmittel, um von A nach B zu kommen.
Hinter dem Elbstrand wird das Fahrwasser dann gequert, um auf die Südseite der Elbe zu gelangen.
Es geht vorbei am Strand und den Villen der Elbchaussee.
Hier erreicht man dann das Bubendey Ufer und schließlich das Ziel Finkenwerder.
Die meisten Fahrgäste verlassen in Finkenwerder das Schiff, viele bleiben aber auch an Bord und fahren wieder zurück Richtung Landungsbrücken um sich einfach ein
wenig den Hafen anzusehen.
Eine Runde von den Landungsbrücken nach Finkenwerder und wieder zurück dauert dabei grob 60 Minuten.
Sicherlich waren wir alle schon mal mit einer Fähre im Hamburger Hafen unterwegs.
Die meisten von uns entweder unten im Fahrgastraum oder oben auf dem Freideck.
Im Juli 2024 ergab sich für mich die Möglichkeit, auf der Brücke einer HADAG Fähre mitzufahren.
Schiffsführer Kevin und ich haben uns über meine Fotos auf Instagram kennengelernt und daraufhin folgte dann die Einladung, ihn mal "ganz oben" zu besuchen.
Auch Kevin beherrscht sein Handwerk und steuert die Fähren souverän durch den Hamburger Hafen.
Am liebsten ist auch ihm die Frühschicht, denn so sieht man fast jeden Tag wunderschöne Sonnenaufgänge am Wasser.
Die Navigationstechnik und verschiedenen Bildschirme im Führerstand sind echt beeindruckend, ein Laie verliert hier schnell den Überblick.
Geräumig ist es auf der Brücke eines "Bügeleisen" übrigens auch.
Tatsächlich ist es nicht bei nur einem Besuch geblieben.
Immer wenn wir gleichzeitig morgens am Hafen unterwegs sind, versuchen wir ein Treffen zu organisieren.
Die internationale Seeschifffahrt ist geprägt von Unregelmäßigkeiten und Verspätungen.
Gerade im "Langstrecken-Verkehr" zwischen Asien und Europa kommt es bei den Containerschiffen immer wieder zu Verspätungen.
Aber auch in Häfen wie Hamburg können verschiedene Dinge die Ankunft und Abfahrt von Schiffen verzögern.
Da sind die Kreuzfahrtschiffe meistens zuverlässiger....MEISTENS!
Auch Kreuzfahrtschiffe können sich verspäten. Gründe dafür sind meistens verspätete Passagiere oder Verzögerungen bei der Versorgung der Schiffe mit
Lebensmitteln etc.
Dies passiert allerdings hauptsächlich dann, wenn die Schiffe im Hafen den sogenannten Passagierwechsel vornehmen, sprich:
Für die Einen geht die Reise zu Ende, für die Anderen beginnt sie gerade.
Es kann aber auch das genaue Gegenteil passieren!
Am 31. Juli 2024 war die SIRENA von Oceania Cruises zu Gast in Hamburg.
Ein schönes, kleines Schiff mit Platz für ca. 680 Gäste.
Bereits am Nachmittag habe ich die SIRENA am Cruise Center Altona fotografiert und ich dachte mir "Hey, das Schiff soll um 23 Uhr auslaufen. Fahr nochmal eben zum
Hotel und hole dein Stativ für Fotos mit Langzeitbelichtung!".
Als ich dann aber gegen 21:30 Uhr wieder auf der Fähre Richtung Schiff war, legte die SIRENA vor meiner Nase ab.
Gute anderthalb Stunden vor der eigentlichen Zeit!
Und warum? - Keine Ahnung!
Hierfür kann es ebenfalls verschiedene Gründe geben:
Einen herannahenden Sturm (was ich persönlich erstmal ausgeschlossen habe), oder es sind ganz einfach alle Passagiere schon zurück an Bord.
Ein neues Schiff zum ersten Mal im Hafen, das ist immer was ganz besonders!
So kündigte sich für den 6. Juli 2024 die SINGAPORE EXPRESS von Hapag-Lloyd in Hamburg an.
Als sechster Neubau der sog. Hamburg Express-Klasse ist das Schiff mit seinen 400 Metern Länge natürlich kein unbekannter Schiffstyp, es sind aber immer noch die
größten Containerschiffe unter deutscher Flagge.
Typischerweise ging auch die SINGAPORE EXPRESS an den Burchardkai der HHLA, was natürlich auch ein beeindruckendes Wendemanöver auf der Elbe
bedeutete.
Die Lichtbedingungen waren perfekt, denn kurz vor dem Einlaufen kam auch die Sonne durch die Wolken.
In weiser Voraussicht habe ich mich mit der Kamera an den Elbstrand gesetzt - und damit auch alles richtig gemacht.
Zwar hatte die SINGAPORE in Rotterdam schon einige orange Hapag-Lloyd Container abgeladen, trotzdem waren sowohl die Steuerbord- als auch die Backbord-Seite noch ganz schick "dekoriert".
Nach diesem Erfolg gab es dann am Strandkiosk erstmal einen entspannten Kaffee.
Es war einer dieser Tage, an dem alles perfekt lief!
Am 23. Juni herrschte großes Getümmel auf der Elbe:
Zunächst gab es am Bubendey Ufer ein spontanes Schlepperballett der FAIRPLAY 96, gefolgt vom Einlaufen der EVER GIFTED.
Während die EVER GIFTED langsam am Fähranleger vorbei fuhr, "überholte" ich das Schiff während der Drehung mit der Fähre, um sie auch einmal mit dem Licht auf der Seite fotografieren zu können.
Während der Wartezeit auf die nächste Fähre in Oevelgönne schlich sich die AIDAsol am Anleger vorbei.
Der Kussmund-Dampfer hatte während der Drehung der EVER GIFTED ebenfalls auf der Elbe gedreht und war nun auf dem Weg elbabwärts Richtung Nordsee.
Als die AIDAsol am Anleger auf meiner Höhe war, kam auch die Fähre Richtung Finkenwerder.
Somit bin ich der AIDAsol dann ein Stück hinterher gefahren, denn in Finkenwerder wollte ich noch Richtung Rüschpark weiter.
Kaum fuhr die Fähre zum Rüschpark los, ging es spektakulär weiter:
Die nagelneue MSC QUITTERIE verabschiedete sich nach ihrem Erstanlauf aus Hamburg.
Abgelegt hatte sie vom Containerterminal Tollerort, was zu diesem Zeitpunkt noch recht unüblich war.
Die links im Bild zu sehende BRANDDIREKTOR WESTPHAL war allerdings nicht zum Abschied der MSC QUITTERIE im Einsatz, denn es gab noch einen Erstanlauf:
Die SEABOURN QUEST gab sich die Ehre!
13 Jahre nach ihrer Indienststellung fuhr der schmucke Luxus-Kreuzfahrer zum ersten Mal die Elbe hoch in die Hansestadt.
Über Nacht lag die QUEST dann am Kreuzfahrtterminal Altona.
Nachdem direkt hinter der SEABOURN QUEST noch die Containerschiffe VALIANT und MAERSK CINCINATTI in den Hafen einliefen, ging es dann mit der Fähre wieder zurück in die Stadt.
Sieben tolle Schiffe innerhalb weniger Stunden, da waren der Fotograf und die Kamera erstmal platt!